Die Kostüme

DIE KOSTÜME - RENATE PICHLER & TEAM

Die Bekleidung im antiken Griechenland des 5. Jhd v. Chr. war sehr praktisch und in der Verwendung sehr vielseitig und fantasievoll. Es gab zwei Grundformen der Gewänder, einerseits Kleidungsstücke, die geschneidert waren und andererseits Stoffe, die kunstvoll in Falten gelegt, gebunden oder mit Gürteln verziert wurden. Aufgabe für Renate Pichler, Lore Stecher und Elisabeth Warger war es, die Kostüme an die Gewohnheiten in der Antike anzugleichen, ohne die Gewänder historisch genau nach zu schneidern. Sie sollten praktikabel und fantasievoll sein und jedem Darsteller genügend spielerischen Raum bieten, seine Rolle zu gestalten. Zudem wollten wir darauf achten eine übliche „Modernisierung“ durch die Kostüme zu vermeiden. Die Kostüme sollten vielmehr etwas über die Figuren erzählen. Die alten Männer im Chor, die als Kriegstreiber in Pension ihr Unwesen treiben, tragen ihre alten Uniformen und Orden, um ihre kriegerischen „Heldentaten“ zu preisen. Wir wollen also mit den Kostümen weder historisch genau, noch besonders modern sein. Sie sollen aber helfen, den aktuellen Gedanken des Stückes, der sich aus den Vorgängen der Inszenierung ergibt, deutlich zu machen. Dabei wollen wir auch das Budget für 15 Darsteller in mehreren Rollen möglichst klein halten. Viele gespendete Betttücher und die zur Verfügung gestellte Bekleidung vieler Vinschgauer Bühnen waren uns da eine enorme Hilfe. Dafür ein großes DANKE.